Erfahren Sie, welche Verhaltensweisen Aufmerksamkeit erfordern und welche WhatsApp-Einstellungen Ihr Kind besser schützen.
Warnsignale, die Beachtung verdienen
Kein Hilfsmittel kann die elterliche Beobachtung ersetzen. Verhaltensänderungen sind oft das erste Anzeichen dafür, dass in Online-Konversationen etwas nicht stimmt.
Keines dieser Anzeichen beweist für sich genommen etwas, aber mehrere zusammen erfordern ein ruhiges Gespräch.
- Verstecke deinen Bildschirm oder schließe WhatsApp, sobald sich jemand nähert.
- Fühlst du dich nach der Benutzung deines Handys ängstlich, traurig oder gereizt?.
- Sie erhalten Geschenke, Gutschriften oder Geld von einer Ihnen unbekannten Person.
- Er erwähnt einen neuen Online-Freund, vermeidet es aber, Einzelheiten preiszugeben.
- Fangen Sie mitten in der Nacht an, Ihr Handy zu benutzen.
- Er wurde aus Schulgruppen ausgeschlossen oder mied seine Klassenkameraden.
Wie Sie mit Ihrem Kind sprechen
Vermeiden Sie es, das Thema mitten in einem Streit oder unmittelbar nach einer Entdeckung anzusprechen. Erkundigen Sie sich stattdessen nach dem Verlauf der Gespräche und Gruppen und zeigen Sie dabei echtes Interesse.
Machen Sie ihm klar, dass er nicht bestraft wird, wenn er Ihnen etwas erzählt, das ihm Angst gemacht hat. Kinder, die Angst haben, ihr Handy zu verlieren, neigen dazu, Probleme zu verbergen, darunter Betrug und Belästigung.
Nutzungszeiten, wer hinzugefügt werden darf und was niemals versendet werden darf, wie zum Beispiel intime Fotos, Adressen und Dokumenteninformationen. Vereinbarte Regeln werden eher eingehalten.
WhatsApp-Datenschutzeinstellungen
Öffnen Sie WhatsApp auf dem Handy Ihres Kindes gemeinsam mit ihm und tippen Sie auf „Einstellungen“ und dann auf „Datenschutz“. Dies sind die wichtigsten Einstellungen:
- Gruppen: Ändern Sie die Einstellung auf „Meine Kontakte“, damit Fremde das Kind nicht hinzufügen können.
- Profilbild und Status: Nur für Meine Kontakte sichtbar lassen.
- Zuletzt gesehen und online: Beschränken auf Meine Kontakte oder Niemand.
- Anrufe: Anrufe von unbekannten Nummern stummschalten aktivieren.
- Echtzeit-Standort: Prüfen, ob keine aktive Freigabe vorliegt.
- Blockierte Kontakte: Erfahren Sie, wie Sie diejenigen blockieren und melden, die Sie belästigen.
Aktivieren Sie unter „Einstellungen“ > „Konto“ die Zwei-Faktor-Authentifizierung mit einer PIN, die nur Ihre Familie kennt. Erklären Sie, dass niemand nach dem sechsstelligen Code fragen soll, der per SMS zugesendet wird.
Prüfen Sie unter „Verbundene Geräte“, ob unbekannte Computer oder Browser das Konto verwenden. Falls ja, trennen Sie diese umgehend.
1. WhatsApp Messenger
Google Play
Halten Sie WhatsApp immer auf dem neuesten Stand, da neue Versionen Datenschutzverbesserungen und Sicherheitskorrekturen enthalten. Die oben genannten Funktionen finden Sie unter Einstellungen > Datenschutz.
Die App verfügt außerdem über einen Datenschutz-Check, einen Assistenten, der in wenigen Schritten überprüft, wer Ihre Daten einsehen und Sie kontaktieren darf.
Bei Google Play herunterladen2. Google Family Link
Google Play
Während Sie über die WhatsApp-Einstellungen festlegen können, wer mit Ihrem Kind spricht, hilft Ihnen Family Link dabei, zu kontrollieren, wie viel Zeit Ihr Kind in der App verbringt und zu welchen Zeiten.
Nutzen Sie beides zusammen: Legen Sie Datenschutzeinstellungen in WhatsApp und Zeitlimits in Family Link fest und halten Sie sich dabei immer an die als Familie vereinbarten Regeln.
Bei Google Play herunterladenHäufig gestellte Fragen
Was soll ich tun, wenn mein Kind auf WhatsApp belästigt wird?
Sichern Sie Beweise in Form von Screenshots, blockieren und melden Sie den Kontakt direkt in der App und kontaktieren Sie die Polizei oder das Jugendamt. SaferNet Brasil bietet ebenfalls Hilfestellung an.
Wie kann ich verhindern, dass Fremde mein Kind zu Gruppen hinzufügen?
Unter Einstellungen > Datenschutz > Gruppen wählen Sie „Meine Kontakte“. Auf diese Weise können nur Personen, die in Ihrem Adressbuch gespeichert sind, Ihnen direkte Einladungen senden.
Lohnt es sich, heimlich das Handy des eigenen Kindes zu durchsuchen?
Das ist nicht optimal. Die Zusammenfassung gemeinsamer Gespräche stärkt das Vertrauen und macht das Kind eher bereit, über Probleme zu sprechen.
Ist eine Zwei-Faktor-Authentifizierung erforderlich?
Ja. Dadurch wird verhindert, dass jemand den Bestätigungscode benutzt, um das Konto zu stehlen und sich als Ihr Kind auszugeben.
